Wie Sinnvoll sind Heizlüfter?

Heizlüfter sind durchaus nützliche Geräte, für den Dauerbetrieb sind sie jedoch nicht geeignet.
Ein Heizlüfter dient der Erwärmung eines Raumes, wenn der Betrieb der Heizanlage noch nicht wirtschaftlich möglich ist oder diese kurzzeitig ausfällt. Besonders während des Frühjahrs oder im Herbst sind die Temperaturen am Tag so hoch, dass die Inbetriebnahme der Zentralheizung unnötig ist, während es am frühen Morgen zu kalt ist, um ohne Heizung zu baden oder zu duschen. In diesen Monaten stellt der Heizlüfter eine ideale Lösung dar, da er nur für kurze Zeit eingeschaltet wird und sich leicht wieder ausschalten lässt.

Die komplette Beheizung der Wohnung mittels eines Heizlüfters ist während des Winters jedoch nicht wirtschaftlich, da die Geräte sehr hohe Stromkosten verursachen und große Räume nicht gleichmäßig erwärmen.
Die meisten Heizlüfter können durch das Drehen eines Rädchens am Gerät auf eine Leistung von 1000 oder 2000 Watt eingestellt werden, wobei die höhere Wattzahl eine höhere Heizleistung bedeutet.
Bei einer eingestellten Leistung von 2000 Watt verbraucht der Heizlüfter jedoch eine Kilowattstunde (kWh) in nur einer halben Stunde, so dass die Heizung mit nur einem einzigen Heizlüfter an einem Abend zehn kWh verbraucht. Zudem darf ein Heizlüfter aus Sicherheitsgründen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, so dass er zum Heizen bei Abwesenheit ohnehin nicht geeignet ist.

In der Anschaffung sind Heizlüfter sehr preiswert, so dass ihr Erwerb und der Einsatz bei einem vorübergehenden Ausfall der Heizung sowie in der Übergangszeit für jeden Verbraucher leicht möglich ist.